Technologie aus Teningen sorgt für sauberes Wasser in Peru

Teninger Firma NECON zur umweltfreundlichen Wasseraufbereitung in Peru

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Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit ein Projekt der Teninger Firma NECON zur umweltfreundlichen Wasseraufbereitung in Peru. Bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß stellte NECON Geschäftsführer Klaus Gebhardt sein Produkt zur Aufbereitung von Trinkwasser vor. Dieses Projekt in der Region Tumbes im Norden von Peru erfolgt in Zusammenarbeit mit öffentlichen Trägern wie der Regionalen Regierung, der Universität Tumbes und zwei Gemeindeverwaltungen, die sich dem Projekt angeschlossen haben. Darüber hinaus wird das Projekt von der Außenhandelskammer in Peru, sowie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit begleitet.

„Als weltweit führender Anbieter im Bereich der chemikalienfreien Wasserdesinfektion war das Projekt von Anfang an ein bedeutendes Anliegen für unser Unternehmen“ berichtet Geschäftsführer Klaus Gebhardt. Ziel des Projekts ist es die Vorhaben zur Erzeugung von sauberem Trinkwasser zu unterstützen und die Errichtung eines Clusters im Bereich des Technologietransfers zur chemikalienfreien Wasseraufbereitung einzurichten. Peter Weiß berichtete, dass in ganz Peru die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ein großes Problem darstellt. Daher wünsche er sich viele Folgeprojekte für das Teninger Unternehmen.

Neben anfänglichen Problemen der Bürokratie und Verzollung wurden die Pilotanlagen aufgebaut, deren Vorteil darin liegen, dass keine Wartungen vorgenommen werden müssen. Unverzichtbar ist allerdings die Schulung von qualifizierten Personal, sodass zusätzlich ein Technologietransfer stattfindet. Dafür ist das dezentrale Technologienetzwerk, bestehend aus sieben Pilotanlagen von Bedeutung. Daher ist auch die Einbindung der Universität Tumbes immens wichtig. Auf wissenschaftlicher Ebene ist ebenso Prof. Dr. Peter Krijgsmann von der Universität Groningen am Projekt beteiligt.

Das Unternehmen NECON hat die Produkte bereits erfolgreich in Bangladesch getestet. Schadpilze von Mango und Litschi Bäumen wurden erfolgreich abgetötet. Auch bei Kokosnussbäumen hat das fungizide NECON Wasser dazu geführt, dass Bäume wieder Früchte tragen.

Leider sieht sich das Unternehmen in Europa aufgrund der derzeitigen Verordnungen im Nachteil, da die Ionisierung in Form von Kupfer umstritten ist. „Die Lobby in Brüssel führt zu einem Wettbewerbsnachteil des Unternehmens obwohl die Vorteile gegenüber herkömmlichen Chemikalien wie beispielsweise Chlor auf der Hand legen, da das Problem der Legionellen durch die NECON Anlagen gar nicht erst aufkommen“, so Geschäftsführer Klaus Gebhardt weiter.

Als Vorsitzender des Arbeitskreises Lateinamerika sicherte Bundestagsabgeordneter Peter Weiß dem Unternehmen seine Unterstützung für weitere Projektanträge zu.

(Medieninformation: Büro Peter Weiß, Bundestagsabgeordneter, Emmendingen, 10.02.2017)